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Warum
Viola-Fasten?
Was ist Fasten?
Was ist Fasten nicht?
Warum Fastenwandern
Was bewirkt
Fasten?
Warum
Fasten
Fastenregeln-Fastentipps
Infomaterial
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Vorbereitung auf das Fasten - der
Entlastungstag
mit
guter Laune fasten
Fastenwandern - ein neues Leben beginnen
Otto Buchinger
Fasten heilt und schützt vor diesen Krankheiten
Fastenverpflegung nach Buchinger
Abnehmen
Was sind Schlacken?
Rezept Fastenbrühe
Literatur Fasten
Termine Fastenwandern
Geschichte Fasten
Aufbautage
Vollwerternährung nach Bruker
Rezepte aus der Vollwertküche
Zitate zum Fasten
Darmreinigung muß das sein?
Fastenwandern als Ausgangspunkt
für eine gesündere Lebensweise
Wildkräuter
kennenlernen
Der Stoffwechsel während des Fastens
Geschichte von der Traurigkeit
Was
ist Fasten?
Fasten gehört zum Leben wie der Tag zur Nacht.
Fasten bedeutet, dass der Organismus durch innere Ernährung
und Eigensteuerung aus sich selbst leben kann.
Fasten ist eine Verhaltensweise von selbstständigen Menschen,
die sich frei entscheiden können.
Fasten betrifft den ganzen Menschen, jede seiner Körperzellen,
aber auch seine Seele und seinen Geist.
Fasten ist die beste Gelegenheit, in Form zu bleiben oder wieder
in Form zu kommen.
Fasten ist ein starker Impuls, die eigene Lebensweise zu ändern,
falls das nötig ist.
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Was ist Fasten nicht?
Fasten ist nicht Hungern.
Fasten hat nichts zu tun mit Entbehrung und Mangel.
Fasten bedeutet nicht: weniger essen.
Fasten meint nicht: Abstinenz von Fleisch am Freitag oder
Ähnlichem - das wäre nur Verzicht.
Fasten ist keine Schwärmerei von Sektierern.
Fasten kann, muss nicht unbedingt etwas mit Religion
zu tun haben.
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Was bewirkt
Fasten?
"Was Du fastest? Du bist doch gar nicht dick!" So oder ähnlich
sind die Reaktionen von Leuten, die noch nie gefastet haben, wenn sie
erfahren, dass man selber fastet. Doch fasten ist mehr als nur abnehmen.
1) Fett wird abgebaut
2) Es wird weniger Insulin produziert
3) Ruhigstellung des Magen-Darm-Traktes
4) Rückgang der Darmschleimhaut
5) Die "Rückvergiftung" aus dem Darm
hört auf
6) Immunsystem wird entlastet
7) Entzündungen gehen zurück
8) Entwässerung und Entsalzung
9) Eiweißabbau oder "Entschlackung"
10) Verjüngung durch Fasten
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1) Fett wird abgebaut
Wenn man fastet, leert der Körper seine Fettspeicher, weil das Fett zur
Energiegewinnung benötigt wird. Das Blut wird regelrecht "entrahmt". Dabei
normalisieren sich erhöhte Blutwerte von Triglycerid und Cholesterin.
Auch verfettete Lebern geben ihr überschüssiges Fett ab. Gefäßablagerungen
(Arteriosklerose) werden beim Fasten ebenfalls abgebaut. Natürlich reduzieren
sich auch die Fettdepots, z. B. am Bauch. Frauen nehmen ca. 400 g, Männer
ca. 500 g pro Tag ab. Der Fettabbau wirkt sich positiv auf Herz, Gefäße,
Leber, Skelett und Gelenke aus.
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2) Es wird
weniger Insulin produziert
Der Blutzuckerspiegel sinkt beim Fasten, weil keine Glukose über die Nahrung
zugeführt wird. Durch den gesunkenen Blutzuckerspiegel wird auch weniger
Insulin produziert. Das Hormon Insulin sorgt für die Aufnahme des Blutzuckers
in die Zellen und die Speicherung als Glycogen in der Leber. Dies wirkt
sich vorbeugend und heilend auf Diabetes Typ II (Zuckerkrankheit) aus.
Beim Typ-2-Diabetes erkennen die Körperzellen das Insulin nicht mehr ausreichend.
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3) Ruhigstellung
des Magen-Darm-Traktes
Durch das Fasten werden die Verdauungssäfte in Magen
und Darm (Magensäure, Galle, Pankreas- und Darmsekrete) auf ein Minimum
reduziert. Auch die Bewegungen des entleerten Darms nehmen ab. Diese Ruhigstellung
des Magen-Darm-Traktes bewirkt ein angenehmes Gefühl der Leichtigkeit
und nimmt den Hunger.
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4) Rückgang der Darmschleimhaut
Die Darmzotten werden durch das Fasten flacher und die Darmschleimhaut
nimmt ab (bei der Darmreinigung sind abgestoßene Hautfetzen sichtbar).
Man nimmt an, dass die riesige Darmoberfläche von 200 - 600 m2 als Eiweißvorrat
dient. Eiweiß wird beim Fasten abgebaut, um daraus Zucker für die Energiegewinnung
herzustellen. Das Fasten wirkt sich regenerierend auf die Darmschleimhaut
aus.
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5)
Die "Rückvergiftung" aus dem Darm hört auf
Der Darm wird bei der Geburt mit verschiedenen Bakterien
aus der Umwelt besiedelt. Gelangen unvollständig verdaute Nahrungsreste
in den Dickdarm, vermehren sich Fäulnis- und Gärungsbakterien. Diese produzieren
toxische Substanzen und Gase. Dadurch kommt es zu Blähungen und Bauchweh.
Der toxische Darminhalt kann durch feine Membranen vom Darm ins Blut gelangen.
Das Immunsystem und die Leber können die toxischen Substanzen eine Zeitlang
neutralisieren. Dauert der Zustand länger an, sind Immunsystem und Leber
überfordert und die Toxine kommen in die Körperzellen und verursachen
dort die verschiedensten Krankheiten, je nach individueller Veranlagung.
Beim Fasten gehen diese Gärungs- und Fäulnisprozesse zurück, da die Bakterien
im Darm reduziert werden. Dies bringt eine große Entlastung für Leber
und Immunsystem. Eine gesunde, überwiegend basische Ernährung nach dem
Fasten verhindert die Neubildung von Fäulnis- und Gärungsbakterien, die
Beschwerden verursachen. Die "guten", für eine gesunde Verdauung wichtigen,
Bakterien werden dagegen gefördert..
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6) Immunsystem wird entlastet
Während des Fastens werden nur noch ganz wenig Bakterien, Viren, Pilze,
Pflanzenschutzmittel und andere Fremdstoffe aufgenommen. Mit den industriell
verarbeiteten und vielen unterschiedlichen Nahrungsmitteln werden heute
täglich bis zu 150 Allergene (allergieauslösende Stoffe) aufgenommen.
Im Vergleich dazu nehmen naturnah lebende Menschen nur 10 - 12 Allergene
pro Tag auf. Beim Buchinger Fasten sind es zwischen 4 - 10 Allergene pro
Tag. Durch das Fasten wird das Immunsystem entlastet, welches diese Fremdsubstanzen
sonst beseitigen müsste. Allergien werden durch das Fasten und eine sich
daran anschließende gesunde Ernährung positiv beeinflusst.
7) Entzündungen gehen zurück
Auch die Vorstufen entzündungsfördernder Fettsäuren wie z.B. Arachidonsäure
aus Fleisch, Milchprodukten und Wurst werden beim Fasten nicht mehr aufgenommen.
Dadurch werden Beschwerden gelindert, die durch entzündete Gelenke verursacht
werden. Die betroffenen Gelenke schwellen ab und können wieder bewegt
werden.
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8) Entwässerung und Entsalzung
Beim Fasten wird gestautes Wasser (Ödeme) und Flüssigkeit in Blut, Gewebe
und Bauchraum, sowie überschüssiges Salz ausgeschieden. Grund für die
Entwässerung ist die Entleerung des Verdauungstraktes und die Aufnahme
von salzarmen Getränken.. Außerdem wird Wasser beim Abbau von Glykogen
und Eiweiß frei. Auf die anfänglich starke Entwässerung reagieren die
Nieren mit der Produktion des Hormons Aldosteron, welches der Natriumausscheidung
entgegen wirkt. Nach dem Fasten muss deshalb in den Aufbautagen sehr sparsam
mit Salz umgegangen werden. Der Körper ist "gierig" danach. Die Entwässerung
führt zu einer Entlastung des Herz-Kreislauf-Systems. Blutdruck und Pulsfrequenz
gehen zurück. Die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels nimmt bei ausreichender
Bewegung zu. Das Herz wird insgesamt kleiner, auch vorher erweiterte und
überdehnte Herzkammern (auch durch den Abbau von herzeigenem Fett bedingt).
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9) Eiweißabbau
oder "Entschlackung"
Beim Fasten wird kein Eiweiß von außen zugeführt.
Der Körper ist auf "eigene" Eiweißquellen angewiesen. Das Eiweiß wird
benötigt für die Neubildung von Zucker (Glukose), aus welcher Energie
gewonnen wird. Eiweißquellen beim Fasten sind die Leber, die Muskulatur,
die Darmschleimhaut, abgelagertes Eiweiß im Bindegewebe und in den Basalmembranen
der Kapillaren (Schlacken), falsch gefaltete und damit funktionsunfähige
Enzyme (verursacht durch UV-Strahlung, radioaktive Strahlung) und alte
Zellen. Durch den Abbau von letztgenanntem pathogenem Eiweiß funktioniert
der Gas- und Nährstoffaustausch zwischen Blut und Zelle wieder gut (Lothar
Wendt). Dadurch können die einzelnen Zellen und Organe wieder besser arbeiten.
Dies stärkt die Immunabwehr, regt die Zellen zur Neubildung an, verringert
das Risiko an Krebs zu erkranken und der Stoffwechsel funktioniert wieder
besser. Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich das Fasten sehr
positiv auf das Immunsystem, die Zellerneuerung, den Magen-Darm-Trakt,
das Herz-Kreislaufsystem den Stoffwechsel auswirkt.
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10 ) Verjüngung durch Fasten
Der Chefarzt der Berliner Klinik für Naturheilkunde Dr. Jürgen Rohde konnte
durch einen Vitalitätstest nachweisen, dass man sich durch das Fasten
um ca. sechs Jahre verjüngen kann.
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Warum Fastenwandern
Fasten und Bewegen an der frischen Luft in einer netten Gruppe
unter Gleichgesinnten , das tut gut und läßt alle
Alltags-Sorgen vergessen. Fastenwandern ist es ein besonderes Erlebnis
das Geheimnis von stillen Wäldern, bunten Wiesen und plätschernden
Bächen zu erleben. Ohne Hungergefühle, mit viel Energie
und einem Glücksgefühl erlebt man ein paar unvergessliche
Tage beim Fastenwandern. Die Energie, die normalerweise für
die Verdauung benötigt wird, steht dem Fastenden zusätzlich
zur Verfügung. Man fühlt sich also fit und hat viel
Energie beim Fasten und Wandern. Je länger man
fastet, um so besser und leistungsfähiger fühlt
man sich. In Schweden, wo das Fastenwandern in Europa seine Kinderwiege
stehen hat, laufen die Fastenden bis zu 50 Kilometer am Tag. Dabei sind
sie glücklich mit besten Blutwerten. Rein biologisch entspricht
das Fastenwandern der Lebensweise unserer Vorfahren.
Der Urmensch war ständig in Sippen zu Fuß unterwegs
auf Nahrungssuche. Oft haben die frühen Menschen dann magere
Zeiten, vor allem nach den Wintermonaten, als es keine Vorräte
mehr gab, durchgemacht. Wer schon mal beim Fasten und Wandern war,
möchte diese großartige Erfahrung nicht mehr missen:
viel Natur erleben, frische Luft atmen, sich auf die natürlichste
Art, auf den eigenen Füßen fortbewegen, nette Leute kennen
lernen und glücklich und froh dabei sein! Beim Fastenwandern kann
man sich auch innerhalb von einer Woche stressigen Zeiten erholen.
Statt Wellnessurlaub - Fastenwandern. Probieren Sie es aus! Sie
kommen wieder! Lesen Sie was andere
nach einer Fastenwoche sagen.
Buhlbachsee,
Schwarzwald
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Warum Viola-Fasten?
Kennen Sie den Zustand, wo Ihnen alles leicht
von der Hand geht? Diese Augenblicke sind etwas ganz
Besonderes. Man schafft Höchstleistungen ohne sich anzustrengen.
Man fühlt sich glücklich, lebensfroh und voller Tatendrang.
Möchten Sie sich gerne wieder so fühlen? Dann kommen Sie zum Fastenwandern
zu Viola-Fasten. Bei Viola-Fasten fasten Sie nach der bewährten Buchinger
Methode. Auch das mildere Früchtefasten
ist möglich. Viola-Fasten tut nicht nur der Gesundheit gut,
sondern auch Seele und Geist. Durch Wanderungen,
Yoga, Meditation
und andere Entspannungstechniken, Weisheiten, Denkanstösse
und die Gemeinschaft Gleichgesinnter können
Sie körperlichen, seelischen
Ballast und geistigen Ballast ablegen. Man
findet
zu sich selbst
und entdeckt gleichzeitig
die Gemeinschaft.
Auf den Wanderungen werden Ihnen die Heil-
und Wildkräuter
und Vogelstimmen erläutert. Lernen Sie die Natur kennen!
Lassen Sie sich von mir als Dipl.-Biologin (Schwerpunkt Botanik
und Zoologie, Naturschutz) Fasten-Wanderleiterin und Schwarzwald-Guide
für die Schönheiten der Natur begeistern. Wissenswertes
zur Geschichte und Landschaft machen
die Wanderungen zu einem besonderen Erlebnis.
In kompetenten und kurzweiligen Vorträgen
erfahren Sie die Hintergründe des Fastens und einer gesunden
Ernährung danach. So können Sie das neu gewonnene gute
Körpergefühl so lange wie möglich halten. Bei Viola-Fasten
sind die Fasten-Gruppen bis maximal 15 Teilnehmer gross. So kommt
keiner in der Gruppe zu kurz, eine persönliche Betreuung ist
möglich und es entsteht eine nette Gemeinschaft. Während
Ihrer Fastenwoche sind Sie ganztägig kompetent und liebevoll
betreut. Lesen Sie Erlebnisberichte
von früheren Teilnehmern an Viola-Fastenkuren.
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Fastenwandern in Glatt, Schwarzwald (Termine)
Bei Viola-Fasten
finden Sie zu sich selbst
bleiben Sie gesund
erholen Sie sich
lernen Sie nette Leute kennen
werden Sie in kleinen Gruppen liebevoll und kompetent betreut.
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Das sagen bisherige Fastenteilnehmer über das Fastenwandern
bei Viola-Fasten. (mehr)
Vorbereitung
auf das Fasten - der Entlastungstag
Unmittelbar vor dem Fasten machen Sie einen oder auch mehrere Entlastungstage.
Verabschieden Sie sich langsam von Ihren Mitmenschen, den Alltagstätigkeiten
und beginnen Sie sich nach innen zu wenden. Bereiten Sie Ihren Körper
auf das Fasten vor. Essen Sie am letzten Tag vor Fastenbeginn (sie können
auch zwei oder drei Tage so essen) ca. 1,5 kg Bio-Obst auf 3 - 4 Mahlzeiten
verteilt zu sich. Magen-Darm-Empfindliche können auch einen Reistag
(3 x täglich je 50 g Naturreis mit Bio-Apfelkompott oder gedünstetem
Bio-Gemüse). Diabetiker können auch einen Rohkosttag machen
(verschiedenes Bio-Gemüse außer Kartoffel und Bohnen wird roh
als Salat mit Essig und Öl, wenig Salz und Pfeffer gegessen). So
ein Entlastungstag hat bereits eine deutlich entwässernde Wirkung
(wie das Heilfasten selbst) und eignet sich daher hervorragend auch im
Alltag bei Lymphstauungen (meist stressbedingt) und hohem Blutdruck oder
Herzschwäche. Auch nach einem Schlemmeressen wirkt so ein Entlastungstag
ausgleichend in bezug auf die aufgenommen Kalorien und die Wiederherstellung
des Wohlbefindens. Die Entwässerung und beginnende Stoffwechselumschaltung
kann leichte Kopfschmerzen auslösen. Sind die Kopfschmerzen zu stark,
kann ausnahmsweise etwas Meersalz an den Salat, den Naturreis oder bei
einem Obsttag, in Wasser aufgelöst, gegessen oder getrunken werden.
Bei starken Kaffeetrinkern, die am Entlastungstag häufig Entzugskopfschmerzen
haben, hilft im Notfall ein Schluck Bohnenkaffee. Wichtig ist am Entlastungstag
viel zu trinken. 1,5 Liter Wasser, Kräutertees oder verdünnte
Säfte (ohne zugesetzten Zucker).
Fastenregeln-Fastentipps
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mit
guter Laune fasten
Erlebe eine Woche fastenwandern in einer netten, herzlichen Gruppe mit
viel Spass, guter Laune und einfühlsamer Begleitung.
Warum Viola-Fasten?
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Mit Fastenwandern - ein neues Leben
beginnen
Heute sind die meisten Menschen einem starken Leistungsdruck in Familie
und Beruf ausgesetzt. Die Folge ist Erschöpfung und chronische Müdigkeit.
Dauern diese Stress-Zustände länger an, kann sich daraus eine
psychische oder auch eine körperliche Erkrankung entwickeln. Durch
das Fastenwandern erfährt man eine Auszeit und kann seinen Lebensweg
neu überdenken. Das häufige Resultat: die Ernährung wird
umgestellt (mehr Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, weniger Weißmehl,
Zucker, Alkohol, raffinierte Fette und damit eine verstärkt basische
Ernährung, die der Müdigkeit entgegenwirkt). Gleichzeitig wird
durch die Bewegung an der frischen Luft und die regelmäßigen
Entspannungsübungen erkannt, wie wichtig regelmäßig Bewegung
(am besten draußen) und auch Entspannung (z. B. durch Yoga) für
das körperliche Wohlbefinden ist. Dann kommt durch das Fastenwandern
auch noch eine geistige Erkenntnis dazu. Durch das Fasten und Wandern
bekommen die meisten Fastenteilnehmer wieder einen Zugang zu Gott. So
kann man das Fastenwandern wirklich als Auszeit aus dem Alltag und Neubeginn
für ein harmonischeres und gesünderes Leben sehen. Und wann
kommst Du zum Fastenwandern? Lies Erlebnisberichte
von früheren Teilnehmern an Viola-Fastenkuren /Fastenwandern.
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Warum
Fasten
Fasten ist ein freiwilliger und zeitlich begrenzter Verzicht
auf Nahrung. Fasten ist keine Selbstquälerei, sondern ein
großartiges Erlebnis - eine Reise nach innen. Fasten
ist eine Abkehr von der äußeren Welt und eine
Hinwendung und eine Öffnung für die innere Stimme. Fasten
aus dem Althochdeutschen bedeutet soviel wie fest an
den Geboten der Enthaltsamkeit festhalten.
Fasten nach Buchinger
stärkt die Gesundheit (mehr), klärt
den Geist (mehr) und bereichert die Seele
(mehr) und beschert einen schönen Körper
(mehr).
Während des Fastens werden Schlacken
und abgelagerte Gifte abgebaut und das Immunsystem
gestärkt, dadurch wird unser Körper vor Krankheiten
geschützt. Selbst bereits ausgebrochene Krankheiten werden geheilt.
Nach außen wirkt man nach dem Fasten um mehrere Jahre (sechs
Jahre) jünger. Das Gewicht normalisiert sich nach mehrmaligem
Fasten. Machen Sie die großartige Erfahrung
Ihren Körper zu reinigen, aktiv was für die Gesundheit
zu tun, den Geschmackssinn für einfache Nahrungsmittel zu
sensiblisieren und Ruhe und Zufriedenheit in sich selbst
zu finden.
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für
die Gesundheit - für den Körper
Mit
Fasten zur gesunden Vollwerternährung
Fettabbau
und Entwässerung durch Fasten
Bluthochdruck/Blutwerte
werden normal durch Fasten
Zellkommunikation
/ Schlackenabbau
Krankheitsherde
werden
durch Fasten abgebaut
Darm
wird durch Fasten regeneriert
Herz
und Kreislauf wird entlastet durch Fasten
Zigarette
ade
Abnehmen
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Mit Fasten zur gesunden Vollwerternährung.
Viele Krankheiten sind in den Industrienationen durch eine falsche
Ernährung verursacht. Durch den Nahrungsverzicht und den anschließenden
Aufbautagen in der Nachfastenzeit wird man sensibler
für eine gesunde, vollwertige Ernährung. Nahrung wird nicht
mehr länger nur nach dem Geschmack ausgewählt, sondern auch
nach dem Nutzen und dem Wohlgefühl für den Körper.
Das Schöne daran ist, dass die ganze oder teilweise Umstellung auf
vollwertige überwiegend pflanzliche Ernährung ohne Zwang geschieht.
Durch die Fastenerfahrung wird Nahrung mit anderen Augen gesehen. Fasten
beschert ein gutes Körpergefühl. Wird nach den Aufbautagen
wieder mit Kaffee oder Alkohol trinken, Rauchen, oder Süßigkeiten
essen begonnen, wird das gute Körpergefühl beeinträchtigt.
Diese Erfahrung sorgt mit zunehmendem Fasten dafür, dass immer mehr
auf Vollwerternährung umgestellt
wird. So kommt der Säure-Basen-Haushalt nach dem Fasten durch
eine gesündere Ernährungsweise, mehr Bewegung, aber auch ausreichende
Phasen der Entspannung wieder ins Lot.
Während der Aufbauzeit nach dem
Fasten lernt man auch, dass man sich für das Essen Zeit nimmt.
Jeden Bissen solange kauen, bis er flüssig ist, an nichts anderes
denken beim Essen, und nur mit wirklichem Hunger an den Tisch sitzen,
helfen Magen und Darm bei einer gesunden Verdauung. Das langsame
und achtsame Essen sorgt auch dafür das nicht über das Sättigungsgefühl
hinweggegessen wird. Fasten sorgt also für ein gesundes
Essverhalten und auch für eine gesunde Auswahl der Nahrungsmittel.
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Fettabbau und Entwässerung
durch Fasten
Fasten wirkt sich positiv auf Übergewicht aus, da pro
Tag zwischen 400 - 500 g Körperfett abgebaut werden. Die gesunde
und achtsamere Ernährung in der Nachfastenzeit beugt dem Jojo-Effekt
einer erneuten Gewichtszunahme vor. Eine Entwässerung
geschieht während des Fastens, weil kaum Salz aufgenommen wird. Krankhaft
eingelagertes Wasser (Ödeme) kann so ausgeschieden werden.
Bluthochdruck / Blutwerte normalisieren
sich durch Fasten
Der Bluthochdruck wird durch Fasten gesenkt, da während der
salzarmen Fastenzeit eingelagertes Wasser ausgeschieden wird. Während
des Fastens werden die Blutfett- und Cholesterinwerte normalisiert. Das
Blut wird regelrecht "entrahmt".
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Zellen kommunizieren
besser / Verschlackung / Schlacken
Im Zellstoffwechsel entstehen aus Eiweiß-, Fett- und Zuckermolekülen
in einem stufenartigen Prozess Zwischenprodukte. Diese werden im gesunden
Körper relativ schnell abgebaut. Bei vielen Erkrankungen, zu säurehaltiger
Ernährung (zuviel tierisches Einweiß, Weißmehl, Zucker,
Alkohol), Stress, Bewegungsmangel und auch wenn man nie fastet, ist dieser
Prozess stark verlangsamt. Es kommt zu Ablagerungen im Zwischenzellraum,
zur "Verschlackung" des sogenannten Bindegewebes.
Diese Schlacken gehen auf Salzablagerunen zurück, die bei der Neutralisation
von Säuren durch Basen (Mineralien) entstehen. Hierdurch wird die
Entstehung von Krankheiten mitbegünstigt. Durch das Fasten wird die
Nährstoffzufuhr reduziert und die abgelagerten Stoffe werden abgebaut
und ausgeschieden. Sie werden werden verstoffwechselt. Durch diesen Eiweiß-
und Schlackenabbau können die Zellen wieder besser miteinander kommunizieren.
Sämtliche biochemische Stoffwechselvorgänge können
so wieder normal ablaufen. Gleichzeitig werden während des Fastens
Zellen mit einer schlechten biologischen Potenz, also schwache Zellen
zuerst abgebaut. Das Zellwachstum wird angeregt. Nach einer einwöchigen
Fastenzeit hat ein gesunder normalgewichtiger Erwachsener alle
alten Zellen abgebaut und neue Zellen gebildet. Bleiben zum Fastenende
nur die energiereichen, jungen Zellen übrig, fühlen wir uns
fit. Nicht nur dies - durch einen gut funktionierenden Zellstaat
haben wir die beste Versicherung vor Krankheiten.
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Krankheitsherde
werden durch Fasten abgebaut
Äußerlich müssen diese Krankheitsherde noch garnicht sichtbar
sein! Trotzdem wird nach der Umstellung von Essen auf Fasten alles Kranke,
Entzündliche im Körper bekämpft. Der sogenannte "innere
Arzt" kann in dieser Zeit wirken. Auf der Zellebene wirkt das
Ganze wie bereits beschrieben: Die schlechten Zellen - die kranken - oder
andere körperfremde und entzündliche Stoffe - werden verstoffwechselt
und ausgeschieden. Die Abbauprodukte des krankhaften Materials sensiblisieren
wiederum den Organismus für Krankheitsherde. Diese werden dadurch
verstärkt abgebaut.
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Darm wird durch Fasten entlastet
Durch das Fasten gehen Gärungs- und Fäulnisprozesse im
Darm zurück, da die Darmflora durch das Einstellen der Nahrungsaufnahme
stark abnimmt. Ein richtiger Aufbau mit hochwertiger Pflanzenkost nach
dem Fasten fördert nur die lebensnotwendigen Darmbakterien,
nicht Fäulnis- und Gärungsbakterien. Der Rückgang von Gärungs-
Fäulnisprozessen bewirkt gleichzeitig eine Entlastung für
das Immunsystem und die Leber.
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Herz-Kreislauf-Entlastung
durch Fasten
Durch die Verringerung der Flüssigkeit im Blut und im Gewebe werden
das Herz- und Kreislaufsystem entlastet. Der Blutdruck geht zurück.
Die Leistungsfähigkeit des Herzens nimmt jedoch zu, wenn sich
der Fastende während der Fastenzeit bewegt mit Wandern, Yoga, Schwimmen
ect.
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Die Zigarette schmeckt
nicht mehr so gut
Es wurde während Fastenkuren beobachtet, dass das Rauchen komplett
eingestellt oder zumindest stark reduziert wurde.
Abnehmen
Der Fastende nimmt pro Tag zwischen 400 g (Frauen) und 500 g (Männer)
ab. Nach dem Fasten brechen und bei guter Aufbaukost nimmt man etwa 1000
g (Wasser) wieder zu.
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für
die Seele
Glückshormone
Unterbrechung von Verhaltensmustern
Die Stille geniessen
Zu sich selber finden
Besser sehen, riechen,schmecken...
Stress abbauen - zur Ruhe kommen
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Glückshormone werden
freigesetzt
Während des Fastens wird das harmonisierende Serotonin ausgeschüttet.
Eine ähnliche Glücks-Wirkung wie das Fasten haben nur
Psychopharmaka oder Drogen wie Ecstasy. Das Erlebnis, dass Schmerzen während
des Fastens nachlassen, erhellt auch die Stimmung.
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Unterbrechung von Verhaltensmustern
Heute wird meist zuviel gearbeitet, gegessen, getrunken, geraucht und
zuwenig geschlafen. Dem Faster bietet sich durch die Unterbrechung seines
Alltags und seiner Besinnung auf sich selbst, die Möglichkeit
eines gesunden und harmonischen Neuanfangs.
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Die Stille geniessen
Beim Fasten kann man stundenlang dem im Wind wogenden Gras zuschauen.
Befreit von den Zwängen Einkaufen, Kochen, Essen und Spülen
bleibt Zeit übrig. Und diese Zeit hat eine neue Qualität: Sie
ist nicht in Aktivitäten eingeteilt. Es ist als ob man nur noch Beobachter
ist. Man ist offen für alles - gerät ins Staunen und Träumen.
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Zu sich selbst finden
Durch das Fasten wird unser Blick auf uns selbst gerichtet. Was macht
uns wirklich aus? Von der Umwelt übernommene Einstellungen und
Zwänge verschwinden!
Besser sehen und
riechen
Durch das Fasten werden die Sinneswahrnehmungen intensiver. Farben,
Gerüche und Geschmäcker werden stärker wahrgenommen.
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Stress abbauen, zur Ruhe kommen
Schon am ersten Fastentag bemerkt der Fastende, dass "die Uhren langsamer
laufen". Fasten ist wie eine "Entschleunigung" des Lebens.
Es ist wohltuend, sich mal um nichts zu sorgen, sondern einfach nur dazusein
und die Dinge und Situationen zu beobachten und zuzulassen. Ohne Besuch
von Antistress-Seminaren schaltet der Körper automatisch auf das
Fasten-Stoffwechselprogramm um, und ab da wird sämtlicher Stress
und deren körperliche Signale abgelegt.
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für den Geist
Durch das Fasten bekommt man, ohne es zu Wohlen, einen Zugang
zu Religion und Schöpfung. Mahatma Gandhi`s Waffen waren seine Gewaltlosigkeit,
sein Glaube und sein Fasten. Er hat für den Frieden gefastet. Jeder
Fastende hat natürlich seine eigene Wahrnehmung - und trotzdem es
ist als ob einem bewußt wird, dass man verbunden ist mit
den anderen, mit diesem Planeten. Während der Wachphasen nachts
(man schläft weniger, wacht öfters nachts auf) und in Träumen
können belastende Lebenssituationen verarbeitet und losgelassen werden.
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Schlank und schön werden
durchs Fasten
Anders wie bei einer Diät gibt es beim Fasten keinen Jojo-Effekt.
Schon während des Fastens reflektiert man darüber, in welchen
Situationen man isst. Man lernt durch das Fasten zu unterscheiden, wann
man nur Appetit hat und wann es wirklich Hunger ist. Besonders in den
Aufbautagen nach dem Fasten kann man trainieren mit dem Essen aufzuhören,
wenn das Sättigungsgefühl eintritt.
Durch den Gewichtsverlust beim Fasten ca. 400 g pro Tag bekommt der Körper
wieder ein jugendliches Aussehen. Fasten ist Schönheit
von innen. Die Haut und das Bindegewebe wird gestrafft. Da nach dem
Fasten Zellen und Organe besser zusammenarbeiten, fühlt man sich
wohl in seiner Haut und das sieht man auch.
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Otto Buchinger (1878
- 1967) hat das Heil-Fasten in Deutschland sehr bekannt gemacht. Er selbst
kam zum Fasten durch ein unheilbares Gelenkrheuma. Kein Arzt konnte ihm
helfen. Nach zweimaligem Fasten war er geheilt.
Fasten heilt und schützt vor diesen Krankheiten:
In seiner 50-jährigen Tätigkeit als Arzt ließ Dr. Otto
Buchinger zahlreiche schwerkranke Menschen mit folgenden Krankheiten
fasten:
Fettleibigkeit, Magerkeit, Rheuma und Arthritis, Frauenkrankheiten, Gicht,
Durchblutungskrankheiten, Krebsanlage, Stuhlverstopfung, Arteriosklerose,
Blutdruckkrankheit, Angina pectoris, Asthma, Diabetes, Hautkrankheiten,
Steinkrankheiten, Gastriden, Nierenentzündungen, Paradentose, Glaukom,
Kropf, Herzleiden, Leber- und Pankreaserkrankungen, Migräne, akute,
chronische und fieberhafte Erkrankungen.Er konnte ihre Krankheiten lindern,
die meisten gänzlich heilen. Fasten heilt nicht nur die aufgezählten
Krankheiten, sondern beugt ihnen auch vor.
Fastenverpflegung
nach Buchinger
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Zum Fasten meinte Otto Buchinger:" Aufgrund 50-jähriger Beobachtung
am Krankenbett und in der Sprechstunde bin ich heute der Ansicht, dass
die Heilmittel Luft, Licht, Wasser, Diät, Gutzureden und Fasten fast
alles zu leisten imstande sind, was nötig ist, um Menschen vor Krankheiten
zu bewahren und sie von Krankheiten zu befreien."
Fastenverpflegung
nach Buchinger:
1, 5 l Kräuter-, Früchte-, Rooihbush- und Schwarztee und 1,5
l stilles Mineralwasser,
Honig
0,2 Liter frisch gepresserter Fruchtsaft
0,5 Liter Gemüsebrühe aus frischem
Gemüse
Heilerde
1 - 2 Bio-Zitronenschnitze zum Auslutschen
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Literatur Fasten:
Lützner, Helmut (2004): Wie neugeboren durch Fasten
Gräfe und Unzer Verlag.
Lützner, Helmut u. Million Helmut: Richtig essen nach dem Fasten,
Gräfe und Unzer Verlag
Dahlke, Rüdiger: Bewußt fasten, Urania
Kuhn, Christian (2003): Heilfasten, Herder
Grün, Anselm (2002): Fasten, Vier-Türme-Verlag
Saum, Killian (2004): Fasten nach der Klosterheilkunde, Verlag Zabert
Sandmann.
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Geschichte des Fastens
Fasten war zu allen Zeiten im Laufe der Geschichte ein wichtiges Instrument,
um den Körper von Giften zu befreien, zu reinigen. Das üppige Leben bedroht
die Gesundheit des Körpers, die Klarheit des Denkens und die Harmonie
der Seele. So war es immer schon. Das ist auch die Erklärung dafür, dass
in allen großen Religionen das Fasten als Weg zur inneren Ordnung empfohlen
wird: bei Jesus Christus, bei Moses, bei Buddha und Mohammed. Die Geschichte
berichtet, dass diese Persönlichkeiten selbst beim Fasten zu ihren Erkenntnissen
und Lebensordnungen gefunden haben. Im Exodus 34,28 heißt es bei der Erzählung,
wie Moses in der Steinwüste des Berges Sinai die 10 Gebote verfasste:
"Moses blieb dort beim Herrn 40 Tage und 40 Nächte. Er aß kein Brot
und trank kein Wasser. Er schrieb die Worte des Bundes, die Zehn Worte
auf Tafeln..." Bei Matthäus 4,1 liest man über Jesus und seine Vorbereitung
für die Verkündung des Evangeliums: "Dann wurde Jesus vom Geist in
die Wüste geführt. Dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden.
Als er 40 Tage und Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger. Da trat der
Versucher an ihn heran..." Der Prophet Mohammed sagt im Koran 2,180:
"Wer aus freien Stücken Gutes tut, dem soll Gutes werden. Dass ihr
fastet, ist für euch selbst bekömmlich, wenn ihr es begreift. !" Später
hört man aus vielen Zitaten bereits die medizinische Bedeutung des Fastens
heraus. Etwa, wenn der Kirchenvater Athanasius, einer der Begründer des
christlichen Mönchstums, der von 295 bis 373 nach Christi Geburt lebte,
feststellte: "Das Fasten heilt die Krankheiten, trocknet die überschüssigen
Säfte im Körper aus, vertreibt die bösen Geister, verscheucht verkehrte
Gedanken, gibt dem Geist größere Klarheit, macht das Herz rein ..."
Die Taufkandidaten am Beginn der Christenzeit fasteten, bevor sie in die
Kirche aufgenommen wurden. Die jungen Indianer mussten fasten, bevor sie
als Männer in den Stamm aufgenommen wurden. So war es auch bei den Buddhisten,
ehe sie ins Kloster eintraten. Vermutlich hat in Wirklichkeit keine der
historischen Persönlichkeiten wie Moses und Jesus 40 Tage keine Flüssigkeit
zu sich genommen. Hier haben sich in der Überlieferung zweifelsohne Übertreibungen
eingeschlichen. Doch eines kann man klar erkennen: Das Fasten hatte immer
schon große Bedeutung für Körper, Geist und Seele. Im Laufe der Zeit fand
das Fasten Eingang in die Medizin und wurde als Heilmethode gegen viele
Erkrankungen eingesetzt. Paracelsus bediente sich dieser Mittel sehr oft.
Aber mit dem Zunehmen der Pharmakologie und ihren Medikamenten und mit
dem Nachlassen der Religionstreue der Menschen verlor das Fasten an Bedeutung.
Es ist dann von der Medizin im 20. Jahrhundert wieder entdeckt und gefördert
worden. Und der große deutsche Arzt Dr. Hermann Geesing, der Vater der
Immuntherapie, hat das Heilfasten eine "Operation ohne Messer" genannt.
Otto Buchinger eröffnete in Überlingen am Bodensee eine Fastenklinik,
weil er selbst von unheilbarem Gelenkrheuma durch Fasten geheilt wurde.
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Der Stoffwechsel
während des Fastens
Fastenzeiten gab schon in der Urzeit
Der Urmensch hatte nicht immer genug zu essen. In den gemäßigten Breiten
gab es durch die Jahreszeiten bedingt, Zeiten des Mangels, auf die sich
der menschliche Körper einstellen musste. Waren die Vorräte nach dem Winter
aufgebraucht und die Natur bot im Frühling noch keine neuen Nahrungsquellen,
musste der menschliche Organismus aus seinen körpereigenen Reserven leben.
Auch Zugvögel fasten auf Ihrem Weg nach Süden. Sie schaffen dabei Flüge
bis 5000 km ohne Nahrungsaufnahme.
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Vom Fasten zum Essen
Die Vorräte gingen beim Urmenschen während und nach dem Winter langsam
zur Neige. Es fand also eine langsame Umstellung des Stoffwechsels vom
Essen zum Fasten statt. Deshalb sollte man vor dem eigentlichen Fasten
ein bis zwei Entlastungstage einlegen, um den Körper auf das Fasten vorzubereiten.
Würde man das Essen ohne Vorbereitungszeit abbrechen, läuft die Verdauungsmaschinerie
auf Hochtouren. Der Magen produziert Verdauungssäfte, die Leber Gallenflüssigkeit,
die Bauchspeicheldrüse Insulin in Erwartung der nächsten Mahlzeit.
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Abführen tut gut
Die Arbeit des Darms ist während des Fastens durch die reduzierte Nahrungsaufnahme
stark eingeschränkt. Stuhlgang erfolgt erst, wenn die richtige Füllmenge
im Darm erreicht ist. Beim Fasten ist dies erst nach ca. einer Woche erreicht.
Während des Fastens entstehen jedoch in geringen Mengen weiterhin Verdauungssäfte,
es sterben Darmzellen und Bakterien ab und Giftstoffe aus dem abgebauten
Gewebe fallen an. Durch die Darmreinigung mit Glaubersalz oder einem Einlauf
wird dem Darm vorgegaukelt, dass er voll genug ist, um geleert zu werden.
Mit der Darmreinigung schaltet der Körper vom Stoffwechselprogramm "Aufnahme"
auf "Ausscheiden" um. Der Hunger verschwindet, man fühlt sich leicht,
gut und vielleicht auch etwas müde.
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Die Nahrung bleibt aus - was nun?
Der Magen registriert, dass schon länger keine Nahrung mehr zugeführt
wurde. Der Blutzuckerspiegel sinkt (unter 0,4 mg /ml, normal liegt er
zwischen 0,6 - 1,8 mg / ml oder 0,6 - 1,8 g /l.), weil die einzelnen Körperzellen
nach wie vor Zucker verbrauchen, jedoch kein Nachschub kommt. Jetzt erfolgt
die erste Anpassung des Körpers: Das Gehirn sendet ein Signal an die Nebennierenrinde
Adrenalin und an die Bauchspeicheldrüse Glukagon auszuschütten. Diese
Hormone sorgen dafür, dass die Leber Glycogen in Glukose umwandelt und
ins Blut abgibt. Glukose ist ein Einfachzucker, ein Grundbaustein der
Kohlenhydrate. Unter normalen Ernährungsbedingungen (äußere Ernährung)
ist Glukose der gängige energieliefernde Brennstoff für alle Zellen. Beim
Fasten dient dagegen anfangs Eiweiß und mit zunehmender Fastendauer Fett
als Brennstoff (innere Ernährung). Das Blut transportiert Glukose zu den
Zellen, wo es zusammen mit Sauerstoff in der Atmungskette zu Energie umgewandelt
wird. Nach der Mobilisierung und Abgabe von Glukose an das Blut steigt
der Blutzuckerspiegel wieder. Glykogen ist die Speicherform der Glukose.
Glykogen wird in Leber und Muskulatur gespeichert (ca. 300 -400 g, 1200
- 1500 Kilokalorien). Die Energie, welche die Leber aus dem Glycogenvorrat
zur Verfügung stellen kann, reicht für ca. 1 Tag. Glukagon gibt der Leber
auch das Signal Eiweiß und Fett abzubauen, um daraus Glukose herzustellen.
(Wird die Konzentration des Zuckers höher, nach einer Mahlzeit, im Blut,
wird das Hormon Insulin von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet. Es regt
die Zellen an, mehr Zucker aus dem Blut aufzunehmen. Geht das nicht mehr,
weil die Zellen genug Zucker haben, geht ein Signal an die Leber, die
überschüssige Glukose in Form von Glykogen zu speichern. Der Eiweißabbau
ruft übrigens das Wachstumshormon Somatropin hervor. Es bremst den Luxuskonsum
der Proteine und regt den Abbau von Fett an. Bisher diente der Fettabbau
dem Neuaufbau von Glukose, jetzt wird die Energie für Muskulatur und Bindegewebe
aus Fettsäuren und Ketone bestritten. Glukose, neu aufgebaut aus Aminososäuren
(in den Nieren aus Glutamin, in der Leber aus Alanin) steht nur noch Gehirn,
Nervenzellen und Blut zur Verfügung. Der Eiweißverbrauch minimiert sich.
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Die Leber und auch die Niere leisten Schwerstarbeit
Wie wir gehört haben, mobilisiert die Leber und die Nieren nach Abbau
der Glykogenvorräte, Eiweiß und Fett zum Neuaufbau von Glukose. Das abgebaute
Eiweiß stammt dabei aus der Muskulatur, aus abgelagerten Schlacken im
Bindegewebe und aus der Basalmembran der Kapillaren, feinste Blutgefäße
und aus nicht benötigten Verdauungsenzyme. Die abgebauten Fette stammen
aus dem Fettgewebe und den Ablagerungen in den Arterien (entstanden aus
Blutfett und Cholesterin). Diese Ablagerungen behindern übrigens den Stoff-
und Gasaustausch der Zellen und erhöhen das Thromboserisiko. Die Herstellung
von Glukose aus Eiweiß und Fett nennt man innere Ernährung, da die Glukose
nicht mehr von außen, wie bei der äußeren Ernährung zugeführt wird. Dieser
Umstellungsprozess in der Leber ist für den Organismus anstrengend was
zu einer Kreislaufschwäche und Müdigkeit führen kann. Gift- und Abbaustoffe
( Schwermetalle, Medikamente) aus dem abgebauten Gewebe werden in der
Leber unschädlich gemacht, indem sie zerlegt werden und an die Niere oder
den Darm über die Gallenflüssigkeit weitergegeben werden. Um die Leber
nicht zusätzlich zu belasten, sollte man sich von Alkohol, Kaffee und
Nikotin fernhalten während des Fastens.
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Die Zellen mausern sich
Alte, degenerierte und schwache Zellen werden beim Fasten abgebaut und
dienen als Brennstoff.
Entquellung und Entsalzung
Über Darm und Nieren werden beachtliche Mengen an Körperflüssigkeit ausgeschieden.
Dieser Vorgang kann Kopfschmerzen auslösen. Auch Mineralien werden anfangs
ausgeschieden. Alles zusammen bewirkt eine generelle Entspannung, die
sich in Blutdruck, im Kreislauf und am Gewebeturgor (Druck in den Zellen,
verursacht durch Osmose von innen gegen Zellmembran nach außen) bemerkbar
macht. Man fühlt sich dadurch angenehm gelöst, manche auch bleiern müde
oder antriebslos. Die Haut kann während des Fastens durch den abnehmenden
Turgor faltiger sein. Die Elastizität nimmt jedoch zu.
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Herz und Kreislauf
Die Abnahme der Körperflüssigkeit entlastet den Kreislauf. Die Pulsfrequenz
und der Blutdruck nehmen ab. Das Herz wird entlastet, das Volumen der
Herzkammern nimmt ab, vor allem in vorher überdehnten und erweiterten
Bereichen. Die Haut wird weniger durchblutet, um die Wärmeabstrahlung
zu minimieren (verminderte Wärmeproduktion, da keine Nahrung aufgenommen
wird). Ödeme, krankhafte Wassereinlagerungen werden ausgeschwemmt. Atmung
Die Gewichtsabnahme, der entleerte Darmtrakt und die Entwässerung entlasten
das Zwerchfell und sorgen für ein größeres Atemvolumen. Mit der Atmung
wird Kohlensäure abgegeben. Unterstützend für die Ausscheidung von Kohlesäure
wirken Atemübungen und die Bewegung an frischer Luft.
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Säure-Basen-Haushalt
Der pH-Wert ist ein Maß für die Stärke der Säuren und Basen in einer Flüssigkeit.
Genaugenommen gibt der pH-Wert an wie viel H3O+- Ionen (Oxoniumionen)
in einer wässrigen Lösung sind. Zitronensaft hat einen sauren pH-Wert
von 2, reines Wasser einen neutralen pH-Wert von 7,eine Waschmittellösung
einen alkalischen pH-Wert von 10. Die Skala reicht von pH-Wert 0 - 14.
Der pH-Wert des Blutes liegt normal zwischen 7,35 - 7,45. Während des
Fastens werden durch den Eiweiß - und Fettabbau viele Säuren freigesetzt.
Diese werden über die Nieren (viel trinken) und über die Lunge (Atemübungen,
Bewegen) ausgeschieden. Über eine basische Aufbaukost und eine sich anschließende
überwiegend basische Vollwerternährung kommt der Säure-Basen-Haushalt
wieder ins Lot.
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Schlaf
Auch wer Schwierigkeiten mit dem Schlaf nicht kennt, wird bemerken, dass
sich meist nicht sofort, sondern erst im Laufe des Fastens etwas ändert.
Ein verzögertes Einschlafen oder früheres morgendliches Erwachen ist typische
aber nicht jede Nacht gleich. Nach zwei oder drei kurzen und unruhigen
Nächten kann ein längerer und tiefer Schlaf folgen, nachdem man wie neugeboren
erwacht. Auch ein Zweierrhythmus kann sich einstellen, die eine Nacht
schlechter, die andere besser. Auch ein Erwachen nach Mitternacht für
ein bis zwei Stunden kann öfter auftreten. Die Änderung des Schlafverhaltens
ist stoffwechselbedingt. Ein nächtlicher Blutzuckerabfall und ein Anstieg
der Säuren im Blut regen den Sympathikus an. Noradrenalin wird vermehrt
gebildet. Dies sorgt dafür, dass Serotonin absinkt, was das Absinken in
tiefere Schlafphasen verhindert. Noradrenalin regt das Traumdenken an.
Die Erholung leidet nicht darunter. Das Problem liegt eher in der psychologischen
Bewältigung der Wachphasen. Die Wachphasen stellen jedoch eine große Chance
dar. Man erhält wichtige Erkenntnisse und Ideen, zu denen man im essenden
Zustand keinen Zugang hat. Religionsstifter wie Jesus, Buddha oder Mohammad
fasteten vor ihren Eingebungen. Es gilt daher auch der Rat, wer nicht
schlafen kann, der bete oder lese geistige Bücher wie die Bibel, Dhammapada,
Bhagavad -Gita oder den Koran. Wer die kostbaren Wachphasen verhindern
will macht vor dem Zubettgehen kalte Waschungen oder Güsse. Den Schlaf
bringt auch wieder ein heißer Kräutertee.
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Das Gehirn denkt um
Das Gehirn hat bereits zu der Zeit, als die Leber den Energiestoffwechsel
von Zucker auf Fett und Eiweiß umgestellt hat damit begonnen, seinen Zuckerverbrauch
auf etwa ein Drittel zu reduzieren. Normalerweise verbraucht das Gehirn
über die Hälfte der aufgenommen Kohlenhydrate (bei einem ruhenden Menschen).
Das Gehirn lernt mit fortschreitender Fastendauer sich von Ketonkörpern
zu ernähren. Diese entstehen beim Abbau von Fettsäuren. Durch deren Abbau
kann die Atemluft nach Aceton riechen (wie Nagellackentferner). Das Gehirn
ist trotzdem während des Fastens erstaunlich leistungsfähig. Künstler
berichten von kreativen Schüben ab dem 3. Fastentag. Wahrscheinlich ist
die bessere Gehirnarbeit auch dadurch zu erklären, dass arteriosklerotische
Ablagerungen in den Blutgefäßen des Gehirns abgebaut werden und es nun
besser mit Sauerstoff versorgt wird.
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Glückshormon Serotonin wird ausgeschüttet
Aus Tierversuchen ist bekannt, dass es bei kurzeitiger Nahrungsenthaltung
zu einer erhöhten Tryptophanverfügbarkeit (essentielle Aminosäure) im
Gehirn und damit zu einer gesteigerten Serotoninsynthese und -freisetzung
kommt. Weiterhin wird das Serotonin bei reduzierter Kost langsamer abgebaut.
Man bemerkt das vermehrte Wirken des Glückshormons Serotonin daran, dass
man sich gelassener, glücklicher und euphorischer fühlt. Einen ähnlichen
Effekt lösen nur Psychopharmaka aus.
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Fasten als Gesundbrunnen für Körper und Seele
Nach dem Fasten sind die inneren Organe regeneriert, von Ablagerungen,
Giften und überflüssigen Geweben befreit und von daher wieder voll funktionsfähig.
Aber nicht nur die einzelnen Organe arbeiten wieder gut, auch das ganze
System des menschlichen Körpers wie die ineinandergreifenden Prozesse
des Stoffwechsels arbeiten wieder reibungslos. Das Immunsystem befindet
sich zu 80 % im Darm. Der Dünndarm ist durchzogen von einem dichten Netz
von Lymphgefäßen und im Dickdarm spielt die Bakterienflora eine wichtige
Rolle für die Immunabwehr. Ein regenerierter Darm nach einer Fastenkur
stärkt demnach auch das Immunsystem.
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Meditation
Mit Meditation werde ich gelassener, gesünder und energievoller.
Das Problem unserer Zeit ist Stress und Hektik. Wir leben nicht mehr im
Hier und Jetzt, im Augenblick, in der Gegenwart. Wir machen uns vor lauter
Überforderung und Leistungsdruck auch in Ruhephasen Sorgen und Gedanken
um unsere Zukunft oder lassen Situationen aus der Vergangenheit Revue
passieren. Damit verpassen wir den Augenblick zu leben. Dies zehrt an
unseren Energiereserven. Wir fühlen uns müde, ausgebrannt und
leer. Durch Meditation lerne ich meine Gedanken loszulassen und wieder
im Hier und Jetzt zu leben. Glück, Zufriedenheit, Entspannung und
ein verändertes Bewußtsein sind der Gewinn daraus. Jeder kann
übrigens meditieren...Besonders beim Fasten ist man offen für
Meditation.
Meditation ist das Forschen nach innen, um uns selbst
zu erkennen.
Meditation ist Konzentration. Wir fixieren einen
Punkt um Gedankenkontrolle zu erlangen, um gedankenlos zu sein.
Meditation ist das sich Öffnen dem Höchsten. Wir erkennen unsere
Quelle, die zugleich die Quelle allen Lebens ist.
Meditation ist Hingabe. Wir übergeben uns mehr und mehr dem Leben
und begreifen all seine Kraft. Je tiefer unsere Hingabe ist, desto grössere
und stärkere Kräfte erreichen uns.
Meditation ist Erkenntnis. Durch das Erleben der grossen und vielfältigen
Kräfte erkennen wir die wunderbaren Zusammenhänge des Lebens und den Platz,
den wir selber darin einnehmen.
Meditation ist Wahrnehmung: Stilles in sich Ruhen schärft unsere
Wahrnehmung und es eröffnen sich uns neue Welten.
Meditation ist Ehrfurcht. Durch das Erleben und Begreifen der grenzenlosen
Vielfalt und Schönheit des Lebens erwacht in uns eine tiefe Ehrfurcht
vor Gott und seiner ganzen Schöpfung.
Meditation bringt Weisheit, denn wir erkennen, was wirklich wichtig
ist. Meditation ist Einheit. Wer sich selbst begreift, begreift jeden
Menschen. Wer die Menschheit begreift, begreift die Schöpfung. Wer die
Schöpfung begreift, begreift die Einheit. Wer die Einheit begreift, erkennt
Gott.
Meditation ist Glück. Die Ruhe des Geistes führt uns zur Einheit
mit Gott. Diese Einheit zu spüren sind Momente des Glücks, die man nicht
beschreiben kann, man kann sie nur erleben.
Willst auch Du das Wunder des Lebens für Dich öffnen, dann nimm Dir die
Zeit dazu. Beginne jetzt mit Meditieren.
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Anleitung zur Meditation:
Suche Dir einen ruhigen Ort, an dem Du nicht gestört wirst. Setze
Dich in den Schneidersitz oder aufrecht auf einen Stuhl. Schließe
die Augen und entspanne Dich. Beobachte Deinen Atem, wie er kommt und
geht. Zähle das Ausatmen mit. Jedes Ausatmen eins, das nächste
zwei usw. bis zehn. Dann beginne von vorn. Sobald Gedanken kommen oder
Geräusche stören, kehre zurück zum Atem zählen. Mache
diese Meditation 10 Minuten und ein- zweimal am Tag durch. Folge dieser
Atemmeditation auch manchmal mitten im Alltag.
Während der Fastenwochen werden noch andere Meditationen
geübt, z. B. Zazen oder die Sieben-Punkte-Meditation.
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mit Meditation
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Schlacken
(körperlicher Ballast)
sind Defektenzyme, Ablagerungen
im Bindegewebe und in der Basalmembran
der Blutgefäße und "minderwertige"
Körperzellen.
Entgiftung während des Fastens
Schadstoffe aus unserer Umwelt lagern sich im Fettgewebe,
Bindegewebe, Knochen, Leber und Niere ab.
Durch Fasten wird Fettgewebe und Bindegewebe von Giftstoffen ganz
oder teilweise (je nach Fastendauer oder je nach abgelagertem Stoff) befreit.
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Defektenzyme
sind falsch gefaltete Enzyme. Defektenzyme
entstehen, wenn das Erbmaterial, die Gene, bei der Zellteilung
falsch abgelesen und damit in falsche Aminosäuren übersetzt
wird. Defektenzyme werden beim Fasten abgebaut, in ihre kleinsten
Einheiten, die Aminosäuren, zerlegt, und wieder als richtig
gefaltete Eiweiße oder Proteine aus diesen Aminosäuren aufgebaut.
Während des Fastens herrscht Energiemangel im Körper,
da keine Nahrung bzw. wenig Nahrung aufgenommen wird. Normalerweise dienen
dem Körper Kohlenhydrate (Gemüse, Obst, Brot usw.) als
Energiequelle. Während des Fastens, werden zu wenig
Kohlenhydrate aufgenommen, um den Grundumsatz des Körpers davon
zu bestreiten. Am Anfang des Fastens wird Eiweiß verstoffwechselt,
mit zunehmender Fastendauer wird immer weniger Eiweiß abgebaut und
vermehrt Fett. Enzyme und damit auch Defektenzyme sind aus
Eiweiß aufgebaut. Sie werden bei Energiemangel während
des Fastens zuerst verstoffwechsel, d.h.abgebaut. Mit zunehmendem
Alter entstehen immer mehr Defektenzyme im Körper. Fasten
entfernt diese Schlacken wieder. Der Stoffwechsel funktioniert dann
wieder reibungslos. Kommt durch Defektenzyme, also Schlacken, eine
Stoffwechselkette an einer bestimmten Stelle zum Erliegen, kann
sich daraus langfristig eine Krankheit entwickeln.
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Enzyme
sind Biokatalysatoren, die biochemische Reaktionen im Stoffwechsel
katalysieren, indem sie die Reaktionsgeschwindigkeit beschleunigen.
Enzyme sorgen z. B. dafür, dass ein Stoff A und ein Stoff B zusammengefügt
wird. Andernfalls ist es auch möglich, dass ein Stoffgemisch aus
AB in A und B getrennt wird. Konkretes Beispiel: Das Speichelenzym Amylase
im Mund spaltet Kohlenhydrate in kleinere Glukosemoleküle auf. Wäre
das Enzym Amylase nicht vorhanden, müßte eine höhere Temperatur
im Mund herrschen, damit diese Reaktion abläuft. Enzyme sind aus
Aminosäuren aufgebaut. Sie haben ein aktives Zentrum, an welchem
bestimmte Stoffe aus dem Stoffwechsel andocken. Je nach Enzym werden zwei
Stoffe oder mehrere Stoffe zusammengefügt oder getrennt. Enzyme,
bei welchen, das aktive Zentrum nicht zugänglich ist, sind
Defektenzyme.
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Ablagerungen
im Bindegewebe und in der Basalmembran
Das Bindegewebe verbindet alle Zellen miteinander und auch
die Zellen mit den Blut-, Lymphgefäßen und Nervenendigungen.
Es liefert jeder Zelle Nährstoffe, Hormone, Antikörper
und befreit von Schlacken. Biochemisch ist das Bindegewebe
ein Maschenwerk aus Zucker-Eiweiß-Komplexen. Bildlich
kann man es sich als feines Sieb vorstellen, durch dessen Poren
der Stofftransport von und zu den Zellen abläuft.
Es ist damit eine wichtige "Transitstrecke" für
die Ver- und Entsorgung der Zellen. Bei "normaler" Ernährung
(sich "richtig sattessen", vollstopfen, nicht nur bis zu
dem Grad, dass die Sättigung eintritt) und zu säurehaltiger
Ernährung lagern sich in das Bindegewebe und in die Basalmembran
der feinsten Blutgefäße Kohlenhydrat- und Eiweißmoleküle
ein und behindern damit den Stoffaustausch zwischen den
Zellen und dem Blut, da die Poren verstopft sind. Beim Fasten werden
diese Ablagerungen wegen des herrschenden Energiemangels abgebaut.
Fasten befreit also von Schlacken im Bindegewebe und auch
in und an den Gefäßen.
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"Minderwertige"
Körperzellen
Zwei Professoren der physiologischen Chemie Konrad Lang und Otto Ranke
haben herausgefunden, dass beim Fasten zuerst die "minderwertigen"
Zellen eingeschmolzen werden. Mit "minderwertig" und "hochwertig"
ist die biologische Potenz oder auch Leistungsfähigkeit
der einzelnen Zelle zu verstehen. Nicht so leistungsfähige Zellen
werden bei Energiemangel, wie er während des Fastens herrscht, zuerst
eingeschmolzen. Ihre Energie kommt den anderen Zellen zugute. Nach
einer Fastenperiode ist die Gesamtzahl der Zellen auf
einem höheren Leistungsniveau als vorher. Das äußert
sich in einer erhöhten Fitness: mehr Kraft, mehr Ausdauer, bessere
Immunabwehr und größeres Wohlbefinden. Der gesunde
Erwachsene hat ungefähr einen Anteil von 5 Prozent
an "minderwertigen Zellen". Sie dienen als Speicher
für "magere Zeiten". Nach ca. 7 Tagen hat ein
normalgewichtiger Erwachsener die "minderwertigen" Zellen abgebaut.
Dies macht biologisch Sinn. Jedes Lebewesen speichert Stoffe ein
für "magere Zeiten". Bei einer natürlichen Lebensweise
werden diese Speicher regelmäßig geleert und in
"fetten" Zeiten wieder gefüllt. Regelmäßiges
Fasten entspricht einem natürlichen Rhythmus.
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Vollwerternährung
nach Bruker
Für den Gesunden gilt, ein Drittel der täglichen
Nahrung sollte aus Frischkost bestehen. Davon ein Drittel Obst,
zwei Drittel Gemüse. Vom letzteren 2 über und 2 unter der
Erde gewachsene Gemüsesorten essen.
Vier Nahrungsmittel sollten gemieden werden:
1) alle Fabrikzuckerarten: weißer Zucker, brauner Zucker, Fruchtzucker,
Traubenzucker, Milchzucker, Malzzucker, Vollrohrzucker, Ahornsirup, Apfeldicksaft,
Birnendicksaft, Melasse, Ur-Zucker, Gerstenmalz, Maltodextrin.
2) Auszugsmehle (weißes Mehl ohne Keimling und Randschicht)
3) alle raffinierten Fabrikfette, also gewöhnliche Öle und
Fette
4) Säfte und gekochtes Obst
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Bei vielen Krankheiten des Bewegungsapparates, Rheuma, Hautausschläge,
Ekzeme, Allergien ist die Einschränkung oder je nach Schweregrad
die Vermeidung des tierischen Eiweißes (Milch, Joghurt, Quark, Käse,
Wurst, Eier, Fisch) nötig.
Gegessen werden sollten:
1)täglich 3 Eßl unerhitztes Getreide in Form eines Frischkornbreies
2) Frischkost aus rohem Gemüse und Obst
3) Vollkornbrot und Vollkornprodukte (Nudeln etc.)
4) naturbelassene Fette, also Sahne, Butter, kaltgepresste, unraffinierte
Öle.
"Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das seine Nahrung zerstört,
bevor es sie isst." Bernhard Shaw
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Fasten-Gemüsebrühe(
für eine Person und pro Tag).
Rezept:
Karottenbrühe:
1/2 l Wasser, 125 g Karotten, 1/4 Stange Lauch, 1/4 Sellerie, 1
Messerspitze gekörnte Bio-Gemüsebrühe, 1 Prise Muskatnuss,
frische Petersilie.
Zutaten eine Stunde bei mittlerer Stufe köcheln lassen, 10 Prozent
des Gemüses pürieren, das Ganze durch ein Sieb gießen,
die leicht sämige Brühe zusammen mit frischer Petersilie langsam
Löffel für Löffel geniesen. Guten Appetit.
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Aufbautage
oder was esse ich nach dem Fasten
3 wichtige Regeln beim Aufbau nach dem Fasten:
1) langsam essen
2) intensiv kauen
3) beim Essen schweigen
Die Aufbautage richtig gestalten ist noch schwieriger als das richtige
Fasten selbst. Die Aufbautage sind die Zeit zwischen Fasten- und Nachfastenzeit.
Durch den stufenweisen Kostaufbau wird der Körper behutsam
vom Fasten zum Essen geleitet. Aufbau heißt Wiederaufbau von
Stoffwechsel- und Verdauungsfunktionen, die während des Fastens
geruht haben. Der Körper muss wieder mit der Produktion von Verdauungssäften
beginnen. Dies geschieht nicht unvermittelt sondern allmählich.
Die abrupte Umstellung auf normale Kost nach dem Fasten, kann zu
gesundheitlichen Schäden führen. Der Kostaufbau nach
dem Fasten braucht viel Aufmerksamkeit, Zeit und Ruhe. Die
Dauer der Aufbautage richtet sich nach der Fastendauer. Die Fastenzeit
geteilt durch zwei ergibt die Anzahl der Aufbautage.
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Rezepte für die Aufbautage (mehr)
Das darf man während der Aufbautage nach dem Fasten essen:
Obst, Gemüse, Kartoffeln, Sprossen, Trockenobst, Vollgetreide,
Magerquark, Naturjoghurt, Hüttenkäse, saure Sahne, Nüsse,
Samen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Knäckebrot, kaltgepresste Pflanzenöle,
Honig, Kräuter, Gewürze, als Getränke Kräutertee,
Wasser und verdünnte Säfte.
Nicht essen sollte man:
Fleisch, Wurst, Eier, Fisch, Hartkäse, Gebratenes, Gesalzenes
und mit Zucker Gesüßtes.
Rezepte aus der Vollwertküche
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Fastenregeln
Wer fastet, sollte folgendes beachten:
Wenn möglich nimm Dir frei. Kauf Dir ein
Fastenbuch oder faste in der Gruppe oder mit erfahrener Anleitung. Versuch
während des Fastens mindestens 1 Stunde täglich zu schweigen.
Schreib Tagebuch während des Fastens. Such Dir einen schönen
Platz in der Natur und geh während des Fastens täglich hin.
Und außerdem:
1) Entlastungstage
2) Darmreinigung
3) Ausreichend trinken!
4) Bewegung ist wichtig
5) Leberpackung
6) Keine Genussmittel
7) Sich vom Alltag lösen
8) Richtig Fasten brechen
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1)
Entlastungstage
Vor dem Fasten legt man 1 - 2 Entlastungstage ein. An diesen sogenannten
Entlastungstagen vor dem Fasten ißt man entweder nur Obst, oder
Rohkost oder bei Magenempfindlichkeit gekochten Reis mit gedünsteten
Äpfeln oder Gemüse. Man sollte sich mengenmäßig nicht
"vollstopfen". Als
Getränke dienen Wasser, Kräutertees und verdünnte Säfte.
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2)Darmreinigung
Am Beginn des Fastens und dann jeden 2. Tag
erfolgt die Darmreinigung. Sie nimmt Hungergefühle, befreit
den Darm von abgestorbenen Darmbakterien, alten Kotresten und
abgeschilferter Darmschleimhaut. Darmreinigung tut gut. Man macht
sie am besten das erste Mal durch das Trinken von 1 - 2 Eßl Glaubersalz
aufgelöst in einem halben Liter warmen Wasser. Die folgenden Male
erfolgt die Darmreinigung mit einem Einlauf. Glaubersalz und Einlaufgerät
gibt es in der Apotheke. Den
Geschmack des aufgelösten Glaubersalzes kann man durch Zitronenschnitze
verbessern. Die Darmreinigung
geht bei Einnahme des Glaubersalzes je nach Typ unterschiedlich schnell
los. Meistens jedoch so nach 4 Stunden. Für
den Einlauf füllt
man einen dreiviertel Liter warmes Wasser in
den Irrigator legt sich entweder auf die linke
Körperseite und winkelt die Beine an oder
kniet sich auf den
Boden und stützt
sich auf den Ellenbogen
auf. Die Wirkung des Einlaufes erfolgt sofort.
Man sollte das Wasser aber solange wie möglich im Darm behalten.
Gut sind 10 Minuten.
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3) Ausreichend trinken!
Man sollte während des Fastens mindestens
2 - 3 Liter täglich trinken. Gut geeignete Getränke sind
Wasser, Kräutertees, Früchtetees, und einen halben Liter Flaschensaft
(Frucht- oder Gemüsesäfte), von frisch gepresstem Saft etwas
weniger, sowie ein halber Liter frisch zubereitete, salzlose Gemüsebrühe.
Zucker und Salz sind
während des Fastens tabu.
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4) Bewegung ist wichtig
Beim Fasten sollte man sich viel bewegen, damit
der Stoffwechsel angeregt wird, vermehrt Schlacken
auszuscheiden. Außerdem wird der Kreislauf angeregt, man
fühlt sich nicht so schlapp und müde. Das Beste ist Bewegung
an der frischen Luft. z. B. Fasten und Wandern
oder schwimmen. Sanfte Yogaübungen haben sich ebenfalls in der Fastenzeit
bewährt.
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5)Leberpackung
Während des Fastens arbeitet die Leber
auf Hochtouren. Was diesem Organ übrigens trotzdem gut
tut. Um die Leber bei den Entgiftungsprozessen zu unterstützen,
wird sie zusätzlich über die Leberpackung mit Wärme
versorgt. Im einfachsten Fall nimmt man zwischen 13 und 15 Uhr (zu
dieser Zeit ist sie am wenigsten durchblutet) eine warme Bettflasche
legt sie auf den rechten Rippenbogen und leicht darunter
und legt sich eine halbe Stunde hin. Dabei darf man getrost einschlafen.
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6) Keine Genussmittel
Während des Fastens verzichtet man auf Alkohol, Kaffee und Nikotin.
Statt zu entschlacken würde man mit diesen Genussmitteln neue Schlacken
produzieren und außerdem die Magensäfte anregen.
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7) Sich vom Alltag
lösen
Mal hinausgehen aus beruflichen und familiären Bindungen; weg
von Terminkalender und Telefon; Verzicht auf Zeitschriften, Radio, Fernsehen.
Statt Reizüberflutung von außen - Begegnung mit sich selbst;
statt sich der Steuerung von außen zu unterwerfen - sich der Innensteuerung
überlassen, seine innere Stimme wahrnehmen und sich davon leiten
lassen.
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8) Richtig Fasten
brechen
Das erste Essen nach dem Fasten ist ein gut Apfel. Dieser
wird solange gekaut bis er flüssig ist. Es folgen die sogenannten
Aufbautage, an welchen man leichte, vegetarische,
ballaststoffreiche Kost zu sich nimmt. Richtig aufbauen ist noch viel
wichtiger wie das Fasten selbst. Bitte ernst nehmen! Wer nach dem
Fasten gleich wieder normal isst, kann von Übelkeit bis ins
Krankenhaus gehen zum Magen auspumpen, bedroht sein!
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Achtung! Wer alleine zuhause fastet, sollte gesund sein und sich gute
Literatur zum Fasten besorgen. Sehr empfehlenswert
ist "Wie neugeboren durch Fasten" von Lützner. Leichter
fällt das Fasten in der Gruppe beim Fastenwandern
Termine
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Rezepte
/ Fahrplan durch die Aufbautage
1. Tag (425 Kalorien)
Früh: Morgentee
Vormittag: Fastenbrechen mit einem reifen Apfel, langsam essen,
danach sich Ruhe gönnen
Mittag: Kartoffel-Gemüse-Suppe, danach Leberwickel und ruhen Nachmittag
viel trinken, Spaziergang
Abend: Tomatensuppe, Buttermilch mit Leinsamen, Knäckebrot (2 Backpflaumen
für den nächsten Tag einweichen)
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2. Tag (840 Kalorien)
Früh: Tee, Sauerkrautsaft, Molke, 2 Backpflaumen, Weizenschrotsuppe
langsam essen, Gymnastik oder Spaziergang
Vormittag: trinken
Mittag: Blattsalat, Pellkartoffel, Möhrengemüse, Bioghurt mit Sanddorn
und Leinsamen Nachmittag: trinken, Leberwickel
Abend: Möhrenrohkost, Getreide-Gemüse-Suppe, Dickmilch mit Leinsamen,
Knäckebrot Backpflaumen und Haferschrot getrennt einweichen
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3. Tag (980 Kalorien)
Früh: Tee, Backpflaumen, Hafermüsli
Vormittag: trinken
Mittag: Rote-Bete-Frischkost, Naturreis neapolitane Art, Zuchini-Tomaten-Gemüse
gut kauen
Nachmittag: trinken, bewegen
Abend: Sauerkrautsalat, Butter, Hüttenkäse,
Vollkorn- oder Knäckebrot Roggenschrot und Trockenobst einweichen
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4. Tag (1150 Kalorien)
Früh: Tee, Trockenobst, Roggen-Apfel-Müsli (Morgensport)
Vormittag: trinken, bewegen
Mittag: Sellerierohkost, Haferbratlinge, Kohlrabigemüse, Dickmilch
mit Früchten Nachmittag trinken, bewegen
Abend: Gurkensalat, Vollkornbrot, Butter, Apfel-Meerrettich-Quark
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Rezepte:
1. Aufbautag:
Kartoffel-Gemüse-Suppe
1 kleine Kartoffel, 1 Möhre, 1 Lauch (kleines Stück), und halbe Sellerieknolle,
¼ l Wasser, Prise Muskatnuss und Majoran, TL Hefeflocken, 1 TL gekörnte
Gemüsebrühe, 1 TL frische, gehackte Petersilie
Gemüse waschen, putzen mit dem Wasser zum Kochen bringen, 15 Minuten kochen,
Suppe mit Gewürzen, Hefeflocken, Gemüsebrühe und Petersilie würzen. Tomatensuppe
250 g Tomaten, ½ Zwiebel, 1 TL Öl, ¼ l Wasser, 1 TL Gemüsebrühe, 1 Prise
Meersalz, weißer Pfeffer und getrockneter Thymian, ½ TL Hefeflocken, 1
TL Tomatenmark, 1 TL frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch Tomaten
waschen, putzen, würfeln, Zwiebeln schälen und klein schneiden, Öl erhitzen
und Zwiebel und Tomaten zugeben in etwa 10 Minuten weichdünsten. Masse
durch ein Sieb streichen. Das Wasser aufkochen und die Brühe einstreuen,
das Tomatenmus zufügen, würzen, Hefeflocken und Tomatenmark dazu. Mit
Petersilie oder Schnittlauch bestreuen.
Backpflaumen einweichen 2 Backpflaumen in ½ Tasse Wasser einweichen, zugedeckt
über Nacht stehen lassen
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2. Aufbautag:
Weizenschrotsuppe
2 EL feingeschroteter Weizen, ¼ l Wasser, 1 Prise Meersalz, 1 EL frisch
gehackte Kräuter (Petersilie oder Schnittlauch)
Den Weizenschrot im Kochtopf erwärmen, ohne ihn zu bräunen. Das Wasser
dazu, einmal aufkochen lassen und den Schrot etwa10 Minuten bei schwacher
Hitze quellen lassen. Mit Salz und Kräutern abschmecken. Blattsalat ¼
Kopfsalat, 1 Prise Meersalz und weißen Pfeffer, ½ TL Obstessig oder Zitronensaft,
1 TL Sonnenblumenöl, 1 TL Schnittlauchröllchen Salat zerpflücken, und
waschen, trockenschleudern und in eine Schüssel geben. Mit Salz, Pfeffer,
Essig oder Zitronensaft und Öl Sauce zubereiten und über den Salat geben.
Schnittlauch darübergeben.
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Pellkartoffel
3 kleine Kartoffeln, etwas Kümmel
Kartoffeln unter fließendem Wasser gründlich bürsten,
Wasser zum Kochen briongen und Kümmel zufügen. Kartoffeln in etwa 20 -
25 Minuten weich kochen.
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Möhrengemüse
100 g Möhren, 3 EL Wasser, 1 Prise Meersalz und Muskatnuss, 1 TL Sonnenblumenöl,
1 TL frisch gehackte Petersilie
Möhren unter fließendem Wasser gründlich bürsten, eventuell schaben und
in dünne Scheiben schneiden. Das Wasser zum Kochen bringen, Möhren dazu
und 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Muskat abschmecken, Öl unterrühren
und mit Petersilie bestreuen.
Bioghurt mit Sanddorn und Leinsamen
1 Becher Bioghurt (1,5 % Fett), 1 TL mit Honig gesüßter Sanddornsaft,
1 gehäufter TL Leinsamen Bioghurt mit dem Sanddorn verrühren und mit
Leinsamen bestreuen.
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Möhrenrohkost
2 EL saure Sahne, 1 - 2 TL Zitronensaft, einige Blättchen Zitronenmelisse
(wenn verfügbar), 100 g Möhren, ½ Apfel, 1 Salatblatt
Die saure Sahne mit Zitronensaft und gehackter Zitronenmelisse verrühren.
Die Möhren unter fließendem Wasser gründlich bürsten und eventuell schaben
und auf Reibe raspeln. Möhren mit Sauce, und geriebenen Äpfeln vermischen
auf Salatblatt geben.
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Getreide-Gemüse-Suppe
½ Zwiebel, 1 TL Olivenöl, 1 EL feingeschroteter Weizen, ¼ l Gemüsebrühe,
50 g Sellerieknolle, 1 Prise Meersalz und getrocknetes Liebstöckel, 1
TL frisch gehackte Petersilie.
Zwiebel schälen, feinhacken, und in Öl bräunen. Den Weizenschrot zufügen
und ebenfalls leicht bräunen lassen. Die Gemüsebrühe zugeben, aufkochen
lassen und den Schrot bei schwacher Hitze in etwa 10 Minuten ausquellen
lassen. Den Sellerie gründlich waschen, schälen und feinreiben. Die Schrotsuppe
mit Salz und Liebstöckel abschmecken und den Sellerie und die Petersilie
einstreuen.
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Dickmilch mit Leinsamen
3 EL Dickmilch, 1 TL mit Honig gesüßter Sanddornsaft, 1 TL Leinsamen,
1 Scheibe Knäckebrot
Die Dickmilch mit dem Sanddorn glattrühren mit Sanddorn bestreuen.
2 Backpflaumen waschen und in ½ Tasse Wasser über Nacht einweichen,
2 EL grobgeschroteten Hafer ebenfalls in 2 EL Wasser einweichen und zugedeckt
nicht länger als 4 Stunden stehen lassen.
1 TL ungeschwefelte Rosinen waschen und in 1 EL Wasser einweichen.
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3. Aufbautag
Hafermüsli
2 EL eingeweichter Haferschrot, 2 - 3 EßL Vorzugsmilch, 1 TL
Zitronensaft, 1 TL eingeweichte Rosinen, 1 kleiner Apfel
Den 15 Minuten eingeweichten Haferschrot mit der Milch, dem Zitronensaft
und den Rosinen mischen. Den Apfel waschen, abtrocknen, vierteln, vom
Kerngehäuse befreien, reiben und locker unter das Müsli heben.
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Rote-Bete-Frischkost
2 EL saure Sahne, 1 EL Zitronensaft, 1 TL frisch geriebenen Meerrettich,
100 g Rote Beete, ½ Apfel, 2 Salatblätter, 1 TL frisch gehackte Petersilie
Die saure Sahne mit dem Zitronensaft und dem Meerrettich verrühren. Die
Rote Bete waschen, dünn schälen und in die Sauce reiben. Den Apfel waschen,
vierteln, vom Kerngehäuse befreien und ebenfalls in die Sauce reiben.
Alles locker mischen. Die Salatblätter waschen, trockentupfen und die
Rohkost darauf anrichten. Mit der Petersilie bestreuen.
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Naturreis neapolitanische Art
½ Zwiebel, 1 TL Olivenöl, 30 g Naturreis, 0,1 l Gemüsebrühe, Prise
Knoblauchpulver und Basilikum, 1 Lorbeerblatt, 1 Gewürznelke, 3 - 4 gehackte
Oliven
Zwiebel schälen, feinhacken und in Öl andünsten. Den Reis unter fließendem
Wasser gründlich waschen, bis das Wasser klar abläuft, dann zu den Zwiebeln
geben und glasig werden lassen. Die Gemüsebrühe und die Gewürze zufügen,
alles aufkochen lassen und den Reis bei schwacher Hitze in etwa 30 Minuten
ausquellen lassen. Nach 10 Minuten Kochzeit das Lorbeerblatt und die Nelke
entfernen. Die gehackten Oliven unter den Reis mischen.
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Zuchini-Tomaten-Gemüse
½ Zwiebel, 1 Prise Oregano, 1 TL Olivenöl, 1 kleine Zuchini, 1 EL Gemüsebrühe,
1 Tomate, 1 Prise Kräutersalz und weißer Pfeffer, 1 TL Hefeflocken
Die Zwiebeln schälen, feinhacken und mit dem Oregano in dem Öl andünsten.
Die Zuchini waschen, in mittelgroße Würfel schneiden und in den Topf geben.
Die Gemüsebrühe zufügen. Die Zuchini zugedeckt bei schwacher Hitze etwa
10 Minuten dünsten. Die Tomate waschen, den Stielansatz entfernen, das
Tomatenfleisch würfeln und kurz vor Ende der Garzeit zufügen. Das Gemüse
mit dem Kräutersalz, dem Pfeffer und den Hefeflocken abschmecken.
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Apfelquark
2 EL Magerquark, 1 - 2 EL Vorzugsmilch, ½ Apfel, 1 Prise Zimtpulver
und abgeriebene Zitronenschale (ungespritzt aus dem Bioladen), 1 TL mit
Honig gesüßter Sanddornsaft
Den Quark mit der Milch glattrühren. Den Apfel waschen, abtrocknen, vom
Kerngehäuse befreien und auf der Rohkostreibe grobraspeln, zusammen mit
dem Zimt, der Zitronenschale und dem Sanddorn unter den Quark ziehen.
Mit Apfelspalten oder Früchten der Saison garnieren.
Sauerkrautsalat
½ Zwiebel, je ¼ Salatgurke und rote Paprika, ½ TL frisch geriebener
Meerrettich, 100g Sauerkraut, 1 Salatblatt, 1TL Öl, 1 - 2 EL saure Sahne,
je eine Prise Kräutersalz und weißer Pfeffer
Die Zwiebeln schälen und klein hacken. Die Gurke und die Paprika waschen
und klein schneiden. Alles mit dem Meerrettich vermischen unter das Sauerkraut
heben und auf dem gewaschenen Salatblatt anrichten. Das Öl mit der sauren
Sahne, dem Kräutersalz und dem Pfeffer verrühren und über den Salat gießen.
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Hüttenkäse-Brote
¼ Becher Hüttenkäse, 1 Prise Kräutersalz, je 1 Scheibe Vollkorn - und
Knäckebrot, 1 TL Butter, 1 TL Schnittlauchröllchen
Den Käse würzen. Die Brotscheiben mit dem Butter dünn bestreichen, den
Hüttenkeäse darauf verteilen und den Schnittlauch darüberstreuen.
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4. Aufbautag
Roggen-Apfel-Müsli
2 EL über Nacht eingeweichter Roggenschrot, 2 - 3 EL Dickmilch, je
1 TL Sanddorn- und Zitronensaft, 1 kleiner Apfel, 1 TL grobgehackte Haselnüsse
Den Roggenschrot mit der Dickmilch, dem Sanddorn- und dem Zitronensaft
mischen. Den Apfel waschen, vom Kerngehäuse befreien, grobraspeln und
unter den Getreidebrei heben. Das Müsli mit den Nüssen bestreuen.
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Sellerierohkost
3 EL Dickmilch, 1 EL Zitronensaft, je 1 Prise Meersalz und frisch gemahlener
weißer Pfeffer, einige Tropfen Apfeldicksaft, ¼ Sellerieknolle, ½ Apfel,
1 TL gehackte Waldnüsse
Die Dickmilch mit dem Zitronensaft, dem Salz, dem Pfeffer, und einigen
Tropfen Apfeldicksaft mischen. Den Sellerie gründlich waschen, schälen
und in die Sauce feinreiben. Den Apfel waschen, abtrocknen, vom Kerngehäuse
befreien und ebenfalls in die Sauce raspeln, mit den gehackten Nüssen
unterheben.
Haferbratlinge
1 -2 EL Vorzugsmilch, 2 EL mittelfein geschroter Hafer, ½ Zwiebel,
1 - 2 TL Olivenöl, ½ Eigelb, 2 TL Magerquark, je 1 Prise Koriander, Fenchel,
Meersalz und Liebstöckel, ½ Eiweiß
Die Milch erwärmen, den Haferschrot einstreuen und vom Herd nehmen. Die
Zwiebeln schälen und klein hacken, in wenig Öl andünsten. Das Eigelb mit
dem Quark unter die Hafermasse ziehen. Die Zwiebel mit den Gewürzen abschmecken
und ebenfalls untermischen. Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und
locker unter die Hafermasse ziehen. Das restliche Öl erhitzen. Aus der
Hafermasse Küchlein formen und in dem Öl von jeder Seite 4 - 6 Minuten
knusprig braten.
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Kohlrabigemüse
1 Kohlrabi, 2 EL Gemüsebrühe, je 1 Prise Kräutersalz und Hefeflocken,
1 EL saure Sahne, 1 TL Schnittlauchröllchen
Die zarten Blätter der Kohlrabiknolle abschneiden, waschen, feinhacken
und beiseite stellen. Den Kohlrabi schälen, vierteln, in feine Streifen
schneiden und in der Gemüsebrühe 10 Minuten gar dünsten. Mit dem Kräutersalz
und den Hefeflocken würzen. Die saure Sahne unterrühren und das Gemüse
mit dem Schnittlauch und dem kleingeschnittenen Kohlrabigrün garnieren.
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Dickmilch mit Erdbeeren
5 EL Dickmilch, je 1 Prise Ingwerpulver und abgeriebene, unbehandelte
Zitronenschale, 1 TL Honig, 100 g Erdbeeren, 1 TL Leinsamen
Die Dickmilch mit dem Ingwer, der Zitronenschale und dem Honig abschmecken.
Die Erdbeeren waschen, 2 Erdbeeren zurückbehalten zum Garnieren, von den
restlichen die Stiele entfernen und die Beeren vierteln, dann mit der
Gabel zerdrücken und in ein Glasschälchen füllen. Die Dickmilch darüber
verteilen, mit den übrigen Erdbeeren garnieren und mit dem Leinsamen bestreuen.
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Gurkensalat
1 Prise Kräutersalz, ½ TL Obstessig, ½ TL Senf, 2-3 EL saure Sahne,
½ Salatgurke, 1 TL frisch gehackter Dill
Das Kräutersalz in dem Obstessig auflösen. Den Senf und die saure Sahne
zufügen und die Sauce glattrühren. Die Gurke waschen und abtrocknen, eventuell
schälen, dann feinhobeln und dann mit der Sauce mischen. Mit den Dillspitzen
bestreuen.
Brote mit Apfel-Meerrettich-Quark
50 g Magerquark, 1 EL Milch, ½ Apfel, 1 TL frisch geriebener Meerrettich,
1 Prise Meersalz, 1 Scheibe Vollkornbrot, 2 Scheiben Knäckebrot, 2 TL
Butter, 1 TL frisch gekackte Petersilie
Den Quark mit der Milch glattrühren. Den Apfel waschen, abtrocknen, vom
Kerngehäuse befreien und in den Quark grobraspeln. Mit dem Meerrettich
und dem Salz pikant abschmecken. Die Brotscheiben mit der Butter bestreichen,
den Quark darauf verteilen, mit der Petersilie garnieren.
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Rezepte aus der Vollwertküche zum Weitermachen
nach den Aufbautagen
Frischkornbrei (Für 2 Personen):
1 kleine Tasse Weizen, Dinkel, Gerste, Hafer oder Roggen grob schroten
über Nacht einweichen, so dass das Getreide benetzt ist Hafer (nicht länger
als 4 Stunden einweichen) 1 kleinen Apfel reiben, ½ Banane verdrücken,
Schuss Zitronensaft, 1 TL Haselnusskerne oder Walnusskerne, 1 TL Sonnenblumenkerne,
1 TL frisch geschroter Leinsamen Am Morgen den Schrot entweder auf der
Herdplatte ganz leicht erwärmen und mit Honig und Sahne verfeineren oder
kalt zum Obst geben. Darüber am Schluss 1 EL Naturjoghurt
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Hirse als Beilage (statt Reis) ( Für 2 Personen): 150 g Hirse erst
kalt dann heiss gründlich waschen, in ¼ l kochendem Wasser 15 Minuten
kochen, etwas Salz, 1TL Butter und Gewürze wie z. B. Estragon zufügen,
bei schwacher Wärmezufuhr ausquellen lassen.
Gefüllte Spinatpfannkuchen
2 Eßl. Weizenvollkornmehl, 1 Ei, 5 Eßl. Milch oder Wasser, 1 Ei, 1 Prise
Meersalz und geriebene Muskatnuss, 100 g junger Blattspinat, 1 kleine
Zwiebel, ½ kleine Knoblauchzehe, 1 Teel. Olivenöl, je 1 Prise Kräutersalz,
Hefeflocken, frisch gemahlener weißer Pfeffer, 2 Eßl. Hüttenkäse, 1 Teel.
Öl, 2 Eßl. Saure Sahne, 1 Eßl. Frisch geriebener Käse, für die Form Öl
So wird es gemacht: Aus Mehl, Ei , Milch oder Wasser einen dünnen Teig
bereiten, würzen und 30 Minuten Quellen lassen. Für die Füllung den Spinat
verlesen, waschen. Zwiebeln schälen und klein schneiden. Knoblauchzehe
schälen und sehr fein hacken. Das Öl erhitzen und die Zwiebeln und den
Knoblauch glasig dünsten. Feuchten Spinat dazu und dünsten, würzen und
auskühlen lassen. Aus dem Teig Pfannkuchen bereiten. Backofen auf 200
Grad vorheizen. Feuerfeste Form mit Öl auspinseln, Pfannkuchen reinlegen,
Spinat drauf verteilen, mit saurer Sahne bestreichen, zuklappen, mit Käse
bestreuen. 15 - 20 Minuten überbacken.
Dazu passt Möhrensalat
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Möhrensalat
1 große Möhre, ½ Apfel, 1 Blatt Kopfsalat, 1 Teel. Sonnenblumenöl, 2 Eßl.
Saure Sahne, 1 Eßl. Zitronensaft, Kerbel, Pfefferminze, oder Zitronenmelisse
So wird es gemacht: Möhre unter fliessendem Wasser bürsten, evtl. schaben.
Den Apfel waschen, abtrockenen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und
mit der Möhre raspeln, beides mischen. Das Salatblatt waschen und trockentupfen.
Das Öl mit der sauren Sahne und dem Zitronensaft verrühren. Die Möhren-
und Apfelraspel unter die Sauce mischen mit dem Salatblatt anrichten.
Den Salat mit Kerbel, der Minze oder Zitronenmelisse verzieren.
Grüne Bohnen und Tomaten
1,5 Pfund grüne Bohnen, 1 Pfund klein gewürfelte Tomaten, 1 Zwiebel fein
gewiegt, Sonnenblumenöl kaltgepresst, Hefewürze, Basilikum, Bohnenkraut,
Majoran, Petersilie Zubereitung: Die vorbereiteten Bohnen mit Bohnekraut
und Zwiebeln in Öl und wenig Wasser etwa 25 Minuten lang andünsten, dann
die Tomaten dazugeben und zusammen gar werden lassen. Vom Feuer nehmen
und abwürzen mit Hefewürze und Kräutern. Zu Kartoffelgerichten, Reis und
Hirse servieren.
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Weißkohl mit Curry
1 Weisskohl, 2 Äpfel,, 2 Zwiebeln, Sonnenblumenöl kaltgepresst, Zitronensaft,
Curry, Vollmeersalz Zubereitung: Weißkohl fein hobeln. In Öl mit wenig
wasser die grob gewiegten Zwiebeln und den Kohl weichdünsten, dann die
geschälten, in Scheiben geschnittenen und mit etwas Zitronensaft beträufelten
Äpfel dazugeben und alles gar werden lassen. Mit den angegebenen Zutaten
pikant abschmecken. Dazu Kartoffelgerichte.
Bircher-Kartoffeln
2 Pfund Kartoffeln gleichgross, Öl zum Einfetten, Kümmel Zubereitung:
Die Kartoffeln mit der Schale unter fliessendem Wasser sauber bürsten.
Abtrocknen, halbieren, mit der Schnittfläche in Kümmel tauchen, auf ein
geöltes Backblech setzen und bei Mittelhitze etwa ½ Stunde backen. Mit
der Schale essen.
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Bananen-Quark mit Sanddorn
½ Pfund Quark, etwas Milch, 2 Bananen, 3 - 4 Eßl Sanddornsaft, Zitronensaft,
Honig, Nüsse Zubereitung: Die Bananen mit Honig schaumig schlagen, Quark,
Milch und die anderen Zutaten einarbeiten, bis eine dickflüssige Creme
entsteht. In Glassschalen servieren, Nüsse hacken und darüber geben.
Besorgt Euch ein Vollwertkochbuch mit weiteren
Rezepten, für Euer Wohlbefinden und Eure Gesundheit! z. B.
Vollwertküche für Geniesser, Leitzmann
Die vitalstoffreiche Vollwertkost nach Bruker, Gutjahr
Mein neues Kochbuch. Schlemmereien aus der Vollwertküche, Rütting
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nach
oben
Verzicht
nimmt nicht.
Verzicht gibt.
Er gibt die unerschöpfliche Kraft des Einfachen.
(Martin Heidegger)
Fasten betrifft den ganzen Menschen,
jede einzelne seiner Körperzellen,
seine Seele und seinen Geist.
(Dr. Hellmut Lützner)
Fasten heißt
lernen genügsam zu sein,
sich weigern, in Materie zu ersticken,
sich von allem Überflüssigen lächelnd zu verabschieden.
(Phil Bosman)
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Siehe da, was das Fasten wirkt.
Es heilt die Krankheiten,
trocknet die überschüssigen Säfte im Körper aus,
vertreibt die bösen Geister,
verscheucht verkehrte Gedanken,
gibt dem Geist größere Klarheit,
macht das Herz rein,
heiligt den Leib und führt
schließlich den Menschen vor den Thron Gottes
Eine große Kraft ist das Fasten und verschafft große Erfolge.
(Athanasius, Bischof von Alexandrien (4. Jh.))
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Das Fasten ist der Friede des Körpers.
(Peter Chrysologus, Erzbischoff von Ravenna 380 - 450)
Fasten ist notwendig, denn die Seele wird durch zu viel Blut und
Fett erstickt und ist dann nicht mehr fähig, göttliche und himmlische
Dinge einzusehen und zu beurteilen.
(Galenos, Arzt am römischen Kaiserhof 129 - 199)
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" Aufgrund 50-jähriger Beobachtung am Krankenbett
und in der Sprechstunde bin ich heute der Ansicht, dass die Heilmittel
Luft, Licht, Wasser, Diät, Gutzureden und Fasten fast alles zu leisten
imstande sind, was nötig ist, um Menschen vor Krankheiten zu bewahren
und sie von Krankheiten zu befreien." (Otto Buchinger sen.)
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Jeder kann zaubern,
jeder kann seine Ziele erreichen,
wenn er denken kann,
wenn er warten kann,
wenn er fasten kann.
(Hermann Hesse)
Muß
Darmreinigung sein?
Wie mache ich eine Darmreinigung während
des Fastens?
Wie mache ich einen Einlauf?
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Muß Darmreinigung sein?
Während des Fastens ist es sinnvoll den Darm zu reinigen. Der Reiz
zum Stuhlgang erfolgt normalerweise durch die entsprechnde Füllmenge
im Darm. Während des Fastens nach Buchinger fällt jedoch durch
die nur flüssige Ernährung wenig Füllstoff im Darm an.
Natürlicherweise geschieht die Darmentleerung so erst nach ca. einer
Woche. Warum ist Darmreinigung trotzdem sinnvoll? Jeder hat in den Darmzotten
alte Kotreste (und krankmachende Stoffe) von vielen Jahrzehnten sitzen,
außerdem sterben während des Fastens einige Darmbakterien ab
(sie bekommen nicht genug Nahrung). Auch wird ein Teil der Darmschleimhaut
abgestoßen - der Darm wird kleiner und regeneriert sich. Ja, und
auch der spartanischste Buchinger-Fastende nimmt Gemüsebrühe
und Saft zu sich und das wird verdaut. Um all das aus dem Körper
zu befördern macht man Darmreinigung. Sie nimmt den Hunger, ist ein
Allheilmittel bei Fastenkrisen (allen) und hilft mit, dass sich der Darm
noch besser regeneriert wärend der Fastenzeit.
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Wie mache ich eine Darmreinigung
während des Fastens?
Das erste Mal abführen, nehme ich nach Buchinger eine Glaubersalzlösung
trinkend zu mir (1/2 l warmes Wasser, 2 Eßlöffel Glaubersalz
und 2 Bio-Zitronenschnitz). Nach 2 - 5 Stunden erfolgt der Stuhlgang.
Die folgenden Male (die ersten drei Fastentage täglich, danach jeden
zweiten Tag) macht man einen Einlauf mit warmen Wasser.
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Wie mache ich einen Einlauf?
Ich knie mich hin und stütz mich auf den Ellenbogen auf. Den Becher
des Irrigators (Einlaufbehälter) habe ich erhöht aufgehängt
und mit 1/2 - 1 l warmen Wasser gefüllt. Das Darmrohr des Einlaufgerätes
habe ich mit Vaseline gleitfähig gemacht und führe es mit leicht
drehenden Bewegungen langsam in den Darm ein. Dann den Verschlusshahn
auf "Wasser marsch "stellen. Und jetzt erst mal ruhig und gleichmäßig
atmen. Meist ist man verspannt und dann läuft das Wasser nicht in
den Darm. Sollte man einen Druck verspüren, dann den Verschlusshahn
wieder zu drehen und das Wasser noch etwas im Darm behalten (je länger,
umso größer die Wirkung!). Übrigens eine andere gute Position
für den Einlauf ist es, wenn man sich auf die linke Seite legt und
die Beine anwinkelt.
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Fastenwandern
als Ausgangspunkt für eine gesündere Lebensweise
Durch das Fastenwandern erlebt der Fastenwanderer, wie wohltuend es ist,
sich täglich zu bewegen (beim fastenwandern), zu entspannen (bei
Yoga und Meditation) und wie wichtig es ist, eine gesunde Ernährung
zu sich zu nehmen (in Vorträgen erläutert). Der Unterschied
zu anderen gesundheitlichen Methoden ist, dass beim Fastenwandern nicht
nur graue Theorie vermittelt wird, sondern dass der Fastenteilnehmer am
eigenen Leib spürt, was der Unterschied ist zwischen Wohlbefinden
(durch gesunde Lebensweise verursacht) und Unwohlsein (die Bedürfnisse
des Körpers zu missachten). Natürlich kann man beim ersten Mal
Fasten keine Wunder erwarten, aber mit jedem Fasten wird die Nachfastenzeit
gesünder gestaltet.
Lesen Sie Erlebnisberichte
von früheren Teilnehmern an Viola-Fastenkuren, wie sie ihre Nachfastenzeit
empfunden haben.
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Gemeinschaft
von Fastenden
Jeder, der mal bei einer geleiteten Fastenwoche in der Gruppe mitgemacht
hat, kann bestätigen, wie schön es ist und wie leicht es fällt
in der Gruppe zu fasten. Die Schwierigkeiten beim Durchhalten während
einer Fastenkrise werden durch andere Teilnehmer mitgetragen. Leute, die
schon öfters zuhause versucht haben zu fasten, und abgebrochen haben,
schaffen es problemlos in der Gemeinschaft. Zudem ist es ein tolles Erlebnis
anfangs völlig fremde Menschen in einer Woche so gut kennen zu lernen
und zu mögen, dass man am Schluss der Woche feuchte Augen bekommt,
weil man sich wieder trennt. Oft bleiben Freundschaften über die
Fastenzeit hinweg bestehen. Man bekommt auch oft Impulse durch das Erleben
der Gemeinschaft für eigene vernachlässigte soziale Bindungen.
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Das Märchen von der traurigen
Traurigkeit
Es war einmal eine kleine Frau , die einen staubigen Feldweg entlanglief.
Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln
hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei einer
zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen
und sah hinunter.
Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos.
Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: "Wer
bist Du?"
Zwei fast leblose Augen blickten auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit",
flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören
war.
"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als
würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.
Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück
des Weges begleitet."
"Ja aber..."argwöhnte die Traurigkeit, warum flüchtest
du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt
doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber,
was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"
"Ich..., ich bin traurig", sagte die graue Gestalt.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. Traurig bist du also",
sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl
mir doch, was dich bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief.
"Ach, weißt du", begann sie zögernd und auch verwundert
darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, es
ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung,
unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu
verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie
fürchten mich und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden,
mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: "Papperlapapp, das Leben
ist heiter", und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen
und Atemnot. Sie sagen: "Gelobt sei was hart macht", und dann
bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: "Man muss sich nur zusammenreißen"
und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken.
Sie sagen: " Nur Schwächlinge weinen.", und die aufgestauten
Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder sie betäuben sich
mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen
sind mir auch schon oft begegnet..."
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei
will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin,
können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen,
um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne
Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde
und das tut sehr weh. Aber, nur wer die Trauer zulässt und all die
ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch
die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen
schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie
legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker
und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die
zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft
sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte das zitternde Bündel.
"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh
dich aus, damit Du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun nicht
mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit
nicht noch mehr Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete
erstaunt ihre neue Gefährtin:"Aber....aber - wer bist du eigentlich?"
"Ich?" sagte die kleine Frau schmunzelnd. "Ich bin die
Hoffnung."
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